Kategorie: Raspberry Pi

Raspberry Pi Logo
Raspberry Pi Logo
Der Raspberry Pi ist ein vollwertiger Computer mit der Größe einer Kreditkarte. Wobei die höche doch etwas größer ist und so würde ich den Raspberry Pi eher mit einer Zigarrentschachtel vergleichen. Was jedoch absolut verzaubert beim Raspberry Pi, neben der wundervollen Größe, ist der geringe Stromverbrauch und die im Vergleich dazu hohe Rechenleistung.

Abstammung des Namen Raspberry Pi

Der Name bedeutet ausgesprochen auf Englisch "Raspberry Pie" also zu Deutsch Himbeerkuchen. Die Himbeere im Namen lehnt sich an viele andere Anbieter an, die ebenfalls Früchte für ihre Produkte als Logo und Bezeichnung verwendet haben. Das "Pi" sollte ursprünglich dafür stehen, dass der Raspberry Pi mit eingebautem Pyhton Interpreter kommt. Den hat er heute auch in Form von Software an Bord, kann jedoch auch viele anderen Programmiersprachen ausführen. Dazu zählen im Prinzip neben Pyhton alle gängigen Programmiersprachen wie Java, Basic, C# (mit Mono), PHP, C, C++ und viele Weitere.

Raspberry Pi und seine Hardware

Ein Linux-System auf ARM-Architektur war für mich persönlich ein großer Reiz und so war ich mit einer der ersten Besteller dieses Mini-Computers und die Wartezeit von mehreren Monaten hat sich absolut gelohnt. Zudem ist die Rechenleistung meines OpenWrt Routes TP-Link WR1043ND einfach zu schwach, um noch weitere Dienste aufnehmen zu können. Der Raspberry Pi mit seinem 700 Mhz ARMv6 Prozessor von Broadcom ist da eine absolute Rechenrakete. Ich habe noch die seltene erste Modell B Variante mit nur 256MB RAM. Die neuen Modelle B haben alle schon 512 MB RAM. Hier eine Übersicht über die Leistungsdaten des Raspberry Pi.

  • ARM1176JZF-s 700 Mhz CPU auf Broadcom BCM2835 System-On-Chip
  • Broadcom VideoCode IV GPU
  • 256 MB (Modell A) oder 512 MB (Modell B) SD-RAM
  • 1 USB Anschluss (Modell A) bzw. 2 mit USB-Hub (Modell B)
  • FBAS und HDMI Bildschirmausgabe
  • 3,5mm Klinkenstecker für Analog-Audio, HDMI für Digital
  • SD/SDHC/SDXC/MMC-Speicherkarten und SDIO-Speicher
  • 10/100 Mbit Ethernet-Anschluss im Modell B
  • Bis zu 16 GPIO Pins, SPI, I2C und UART Schnittstellen
  • 5V mit 700mA (3,5 Watt) im Modell B bzw. 2,5 Watt im Modell A
  • 5V Micro-USB Anschluss oder 4 AA-Batterien für Stromversorgung
  • Modell A liegt bei $25 bzw. 20€ und Modell B bei $35 bzw. 27€ 

Empfehlen würde ich jedem, der mal einen Raspberry Pi ausprobieren möchte, unbedingt und nur Modell B zu kaufen, denn der Ethernet-Anschluss ist m.E. ein absolutes Muss. Natürlich kann man Modell A auch mit WLAN aufrüsten, aber das ist totaler Quatsch. Zudem hat Modell A nur einen USB Anschluss und geringere Leistungsaufnahme. Das nachfolgende Bild zeigt einen Raspberry Pi Modell B.

Raspberry Pi Platine

Verfügbare Betriebssysteme für den Raspberry Pi

Das primäre Betriebssystem ist das Debian Linux-baiserte Raspbian, wessen Image man von der Raspberry Pi Website herunterladen kann: Raspbian Image herunterladen. Es gibt auch noch eine Arch Linux Version und diverse Andere. Gerne hätte ich auch OpenSUSE ausprobiert, was es wohl geben soll, aber das konnte ich nicht so richtig installieren. Ohnehin bietet es sich an zu Raspbian zu greifen, da das für Einsteiger gut geeignet ist und sehr viele Pakete vorweisen kann.

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