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« KiKA Live Stream auf Android »

(20.07.2013 12:30)

KiKA Live Stream auf AndroidIch war kürzlich mit meinem kleinen Sohn auf Verwandtschaftsbesuch im Ausland. Natürlich wollte der Abends noch vor dem Schlafengehen den Kinderkanal und den Sandmann sehen. Glücklicherweise hat der Kinderkanal hierfür einen Live-Stream und da dachte ich mir ich starte den einfach schnell über das vorhandene WLAN und dann kann er sich noch kurz den Kinderkanal anschauen. Das ist jedoch garnicht so einfach, denn zum Einen ist der KiKA Live Stream auf Windows Media Basis und zum Anderen darf dieser nur innerhalb Deutschlands bzw. mit deutscher IP Adresse angesehen werden. Selbstverständlich habe ich es dennoch geschafft und werde deshalb in diesem Artikel beschreiben, wie man als Zahler des Rundfunkbeitrags seine Rechte in Anspruch nimmt.

Abspielen des KiKA Live Streams unter Android innerhalb Deutschlands

Das Abspielen des KiKA Live Streams mit Android innerhalb Deutschlands ist relativ einfach. Zunächst muss man lediglich die URL des eigentlichen Streams finden. Im Quelltext der KiKA Live Stream Website findet sich der Verweis auf die Windows Media ASX Datei, welche den Stream beschreibt. Innerhalb dieser Datei findet man dann auch die URL des Streams,  welche man sich heraus kopiert. Als ich den Artikel schrieb, lautete die URL "http://85.239.122.162/mk3w-3faw-3rqf-enc0-kika". Diese URL kann man direkt in einen Videoplayer wie z.B. MPlayer unter Linux eingeben. Da unter Android nicht jeder Videoplayer das Windows Media Format WMV3 (Windows Media Video) und WMA2 (Windows Media Audio) unterstützt, empfiehlt es sich den vmplayer zu verwenden (Download des vmplayer im Play Store). Dieser ist die Android-Version des MPlayer für Linux und unixoide Systeme. Hat man den vmplayer installiert, kann man die URL des Streams wie folgt eingeben und den Stream starten.

vmplayer mit dem KiKA Live Stream
Man wählt rechts unten das Menü-Symbol, wonach sich ein Menü nach oben hin öffnet. Hier drückt man auf "Open URL". Anschließend erscheint ein Dialog, in welchem man den Namen und die URL eingeben kann. Die URL geben wir in das URL-Textfeld ein. Nach Klick auf OK (einen Namen muss man nicht unbedingt eingeben) lädt der vmplayer kurz die Daten und startet dann sofort den KiKA Live Stream.

Tunneln des KiKA Live Streams zum Abspielen mit Android im Ausland

Im Ausland wird das Abspielen des KiKA Live Streams etwas schwieriger, denn man darf ihn nur mit einer deutschen IP Adresse abspielen. Befindet man sich jedoch im WLAN Netz im Ausland, so hat man durch den Internetanbieter am WLAN eben keine deutsche IP Adresse. Man kann den Stream dann zwar öffnen, bekommt aber nur ein Bild mit Bernd das Brot, welches besagt dass man den Stream nur in Deutschland sehen darf. Damit man den KiKA Live Stream dennoch sehen kann, benötigt man einen Server oder einen Computer in Deutschland, der als Proxy oder Tunnel für den Stream agiert. In meinem Artikel "Raspberry Pi als Server" habe ich bereits beschrieben, wie man den Raspberry Pi zu Hause als Server einsetzen kann. Installiert man dort nun den Apache-Server zusammen mit mod_rewrite und mod_proxy, so kann man den Stream auch weltweit sehen. Dazu füge ich unter Arch Linux in die "/etc/httpd/conf/httpd.conf" folgende Zeilen ma Ende ein.

# Proxy config for live streams
ProxyRequests Off

<Proxy *>
   Order deny,allow
   Allow from all
</Proxy>

SSLProxyEngine on
RewriteEngine On
RewriteRule ^/kikastream$ http://85.239.122.162/mk3w-3faw-3rqf-enc0-kika [P]

ProxyPreserveHost On
ProxyBadHeader Ignore

Jetzt muss man nur noch einen entsprechenden Port auf der Firewall für externe Zugriffe auf den Stream freigeben. Alternativ kann man mit ConnectBot für Android einen SSH Tunnel nutzen, was jedoch mehr Bandbreite im Upload erfordert und damit die Qualität des Streams negativ beeinflussen kann. Wer nur einen relativ geringen Upload hat, sollte per Fernzugriff auf den Router temporär einen Port freigeben. Mein internes Netz ist über "internal.kammerath.net" erreichbar und wird durch eine Firewall gesichert. Ich gebe dort temporär Ports für bestimmte IP Adresse bei Bedarf frei, sodass ich in den vmplayer dann die Url "http://internal.kammerath.net:8022/kikastream" (Weiterleitung von Port 8022 auf 80 in der Firewall) eingebe und schon beginnt der KiKA Live Stream.

Hat man einen Virtual Private Server oder gar einen Root-Server in Deutschland, dann kann man auch den nutzen und darüber streamen. Wer längerfristig im Ausland ist und den KiKA Live Stream häufiger verwenden möchte, der sollte über die Anschaffung eines Virtual Private Server in Deutschland nachdenken, da darüber nicht nur KiKA sondern viele andere Streaming-Angebote genutzt werden können, für die man eine deutsche IP Adresse braucht.

Fazit zu Streaming des KiKA Live Stream

Sowohl die ZDF als auch die ARD Mediathek funktionieren in den meisten Ländern ohne Kontrolle der IP Adresse. Der KiKA Live Stream ist hier etwas speziell und erfordert neben einer deutschen IP Adresse auch noch einen Windows Media-kompatiblen Player. Das ist nicht gerade Android-freundlich, aber wie gezeigt nicht unmöglich und relativ einfach umzusetzen. Andere Angebote wie Zattoo, Maxdome oder Fußball-Streaming erfordern jedoch eine deutsche IP Adresse - meistens aufgrund von Lizenzrestriktionen. Eine eigene Linux-Box, die eine deutsche IP Adresse hat ist immer gut zu gebrauchen...

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