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Touchscreen des Kindle Fire
Hardware: Prozessor und Speicher des Kindle Fire
Natürlich dürfen bei solch einem Gerät auch die Sensoren nicht fehlen: Accelerometer Sense für das Bewegen des Geräts, ein Lichtsensor für die Helligkeit des Bildschirms, ein Gyroskop für Drehbewegungen und natürlich Multitouch-Touchscreen-Erkennung. Ich persönlich finde es jedoch sehr schade, dass insbesondere eine Kamera und ein Mikrophon nicht an Bord sind. Weniger wegen der schönen Schnappschüsse oder Karaoke als mehr für die Skype Telefon und Video-Kommunikation, die dadurch absolut unmöglich wird. WLAN und Netzwerkschnittstellen am Kindle FireDie einzigen Netzwerkschnittstellen, die das Kindle Fire mitbringt sind USB 2.0 (mit Micro-B Anschluss) und WLAN in den Standards 802.11bgn. Welche Datenraten das Kindle Fire mit 802.11n tatsächlich erreicht, bleibt eine offene Frage. Dies hängt natürlich auch vom Access Point und den anderen Geräten in Reichweite ab. Es verbleibt also damit das große Fragezeichen, ob man mit dem WebKit Browser namens Amazon Silk auf dem Kindle Fire oder mit anderen Anwendungen aus dem Android Store über Netzwerk erweiterte Features nutzen kann und welche Spielereien möglich sein werden. Hauptpunkt sind hier sicher Video und Audiostreaming, da man bei effektiven 6GB Speicher nicht seine komplette Musik und Filmsammlung mitnehmen kann. Der beim Kindle Fire mitgelieferte Browser namens "Amazon Silk" basiert auf WebKit und ist damit in der Lage Websites genauso gut anzuzeigen, wie das auch der normale Browser am PC, Mac oder im iPad kann. Des Weiteren hat sich bisher in einigen Vorabtests - wie auch dem Video links oben - gezeigt, dass der Browser recht schnell ist. Amazon setzt hierbei - ähnlich wie Opera - eine Technik ein, die Websites bei Amazon optimiert, bevor diese an das Gerät gesendet werden. Datenschützer äußern hier Bedenken, da die Daten immer über Amazon transferiert werden. Online Banking bietet sich daher mit diesem Gerät nicht an. Das Android Betriebssystem und die Software im Kindle FireIm Kindle Fire arbeitet ein Google Android 2.3 (Gingerbread), wodurch das Gerät natürlich über den Amazon AppStore software-technisch einfach erweiterbar ist. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, verfügt das Kindle Fire über den Browser Amazon Silk, der im Prinzip ein einfacher WebKit Browser mit zusätzlicher serverseitiger Seitenoptimierung von Amazon ist. Apps wie Facebook, Google Maps, Twitter, YouTube, Picasa, Angry Birds & Co. sind mit Android auch für das Kindle Fire erhältlich. Das folgende Video verdeutlicht ganz gut, was die Software auf dem Android 2.3 so standardmäßig mitbringt. Zu beachten ist hier besonders, dass Amazon am Android System sehr viele Anpassungen gemacht hat. Inwiefern welche Applikationen auf dem Kindle Fire funktionieren, kann man natürlich noch nicht 100%ig sagen. Jedoch sollten alle Android Tablet Anwendungen einwandfrei funktionieren. Wer selbst Apps für das Kindle Fire entwickeln möchte, kann sich auf der Android Developer Seite schonmal einen Eindruck machen. Man darf jedoch nicht vergessen, dass auf dem Kindle Fire nur der Amazon AppStore und nicht den Android Market mitbringt. Deshalb muss man sich dann auch beim Amazon Developer Program für Android anmelden. Wer für wenig Geld in die Android Tablet Entwicklung einsteigen will, für den ist das durchaus lukrativ, zumal davon ausgegangen wird, dass Amazon recht viele Kindle Fire Geräte verkaufen wird.
Multimedia mit dem Kindle FireDer integrierte eBook Reader liest AZW, TXT, PDF, MOBI und PRC - analog zum Kindle Keyboard. Wer also auch hier gerne seine ePub eBooks lesen möchte, der darf weiterhin meine Anleitung hier befolgen: ePub auf Kindle. Wer bereits einmal PDF Dateien auf einem Kindle gelesen hat, weiß, dass das keine besonders große Freude ist - auf dem iPad übrigens auch nicht besonders. Es bleibt also abzuwarten, wie sich dies auf dem Kindle Fire verhält. Als Maßstab gilt bei mir hier immer Der Spiegel und den kann man bisher noch am Besten in seiner Printform auf dem iPad lesen - gleichwohl, wie ich finde, nicht mit dem selben Komfort wie in Druckform. Im Bezug auf Musik, spielt das Kindle Fire sowohl Mp3, als auch AAC und Ogg Vorbis ab. MIDI Dateien seien hier nur beiläufig erwähnt, gleichwohl es dort auch noch eine große Fangemeinde gibt. Damit deckt es aber die komplette Palette ab, kann jedoch keine Windows Media Audio Dateien (WMA) abspielen. Das schaffen aber auch nur die wenigsten Geräte. Wer Musik kauft und runterlädt, erhält heute sowieso erfreulicherweise meistens ungeschützte Mp3 Dateien, da sich dieses Format auch durchgesetzt hat. Die breite Auswahl an Musik erhält man ja auch direkt von Amazon. Wichtig ist das nur, wenn man in der Vergangenheit bereits Musik als CD, DVD oder per Download gekauft hat. Für Videos sieht das Kindle Fire lediglich MP4 und VP8 vor - Matroska und Co. werden also nicht abgespielt und müssen umständlich vorher konvertiert werden. Wer also bereits eine BluRay Sammlung hat und den ein oder anderen Liebingsfilm mitnehmen möchte, der muss sich um eine mögliche Konvertierung kümmern und die Daten dann auf das Gerät speichern, was jedoch bei 6 GB entsprechend wahrscheinlich nur ein einziges Video wäre - maximal jedoch Drei oder Vier - dann aber auch nur noch in DVD Qualität. Fazit zum Kindle Fire und mögliche AlternativenSoweit ist nun eine Menge zum Kindle Fire gesagt und ich möchte abschließend doch noch einmal die Punkte aufgreifen. Mit den geplanten $199 - entspr. etwa 144,- € - kommt das Kindle Fire mit einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis, bei welchem weder ein Samsung Galaxy Tab mit 398,- € noch ein Apple iPad ab 479,- € mithalten können. Sehr wohl schwächelt aber das Kindle Fire in Sachen Kommunikation: Der E-Mail Client ist nur spärlich, Mobilfunk bzw. UMTS oder 3G wird es nicht geben und Skype geht mangels Mikro und Kamera nicht. Es wird dem Betrachter klar, dass es sich beim Kindle Fire um ein Konsum-Gerät handelt. Der Nutzer konsumiert primär und nur sekundär stehen spärlich Funktionen wie eine Facebook App oder ein E-Mail Client für Kommunikation zur Verfügung. Der nicht-erweiterbare Speicher von schwachen 6 GB tut sein Übriges. Amazon möchte die Nutzer hier dazu bewegen alle Daten bei Amazon zu speichern. Die eBook Reader haben einen enormen Erfolg mit diversen Verkaufsrekorden gefeiert und haben das, den Analysten nach, primär Ihrem günstigen Preis zu verdanken. Vielleicht hat Amazon hier mit einem eBook Reader-ähnlichen, aber leistungsfähigerem Kindle Fire genau den Nerv der Zeit getroffen und dann auch noch das richtige Preis-/Leistungsverhältnis geschafft. Die Zahlen werden dies belegen müssen. Wen der Preis nicht so sehr interessiert und wer Wert darauf legt, dass er mit seinem Tablet überall unterwegs online sein kann, endlos viel Musik und Filme speichern kann und alle Möglichkeiten der Kommunikation über Telefon, SMS, Fax, E-Mail, Facebook, Skype, Twitter, Exchange, Windows Live uvm. haben möchte, der greift wohl besser zu einem iPad oder einem Samsung Galaxy Tab. Ansonsten spricht eigentlich nichts gegen das Kindle Fire, denn immerhin kann man damit Musik hören, Filme gucken, Surfen, E-Mails lesen und bei Facebook rumhängen ... für bedeutend mehr verwenden die meisten Menschen diese Geräte in der Regel auch nicht. Jeder muss also für sich entscheiden: Was möchte ich wirklich machen und was ist mir eigentlich wirklich nach der anfänglichen Euphorie wichtig, was ich regelmäßig mit diesem Gerät machen möchte? Wer z.B. gerne abends im Bett oder unterwegs liest, Musik hört und Videos schaut sowie ab und an beim Besuch zu Hause oder über WLAN ins Internet geht, der wird mit dem Kindle Fire auch Freude haben. Bücher zum Thema „Android“ Es sind eine Reihe interessanter Android-Bücher und Veröffentlichungen rund um das Thema „Android“ erschienen, wozu unter
Anderem „Android 4: Apps entwickeln mit dem Android SDK (Galileo Computing)“ von Thomas Künneth, erschienen bei
Galileo Computing für 34,90 €, zählt. Gut und empfehlenswert ist auch das 192-Seiten starke Buch „Das Android Praxisbuch“ von Christoph Prevezanos (erschienen bei Franzis). Der Autor Christoph Prevezanos bietet ein paar sehr hilfreiche Details zum Thema Android in seinem Buch, welches mit einem Preis von 10,00 € auch noch recht erschwinglich für ein Android-Buch ist. Wenn es um Android-Wissen geht sollte das Buch
„Das Android Tablet-Buch“ ebenfalls nicht ungenannt bleiben. Christoph Prevezanos hat hier viele gute Informationen
über Android festgehalten. „Das Android Tablet-Buch“ wird
durch Franzis Verlag GmbH herausgegeben, kostet
10,00 € und umfasst insgesamt 192
äußerst informative Seiten. Gleichwohl hier im Artikel Kindle Fire und auch in anderen Artikeln zahlreiche Informationen über Android zu finden sind, empfiehlt sich immer ein Blick auf aktuelle Buchveröffentlichungen, da natürlich auch im Bereich Android sich die Dinge mit der Zeit ändern. Besonders empfehlen kann ich das Lesen auf dem Amazon Kindle, welches eine besonders angenehme Möglichkeit ist, Android-Bücher unterwegs zu lesen. 22 Besucher haben auch das gelesen 2 Besucher haben auch das gelesen 1 Besucher haben auch das gelesen 1 Besucher haben auch das gelesen Werner Krokor (07.09.2012 18:59) Hallo,
heute habe ich die Kindle-Fire-Beschreibung bei Amazon gelesen und dabei erhebliche Differenzen zu Deinem Artikel gefunden. Hat hier etrwa Amazon für den deutschen Markt aufgerüstet?
z.B.: Speicherwahl bis 32 GB, Vollwertiger Skypebedienung, USB-Schnittstelle für z.B. Laden externer Fotos, Display 1280x800HD
(ob externe Filme über den USB-Anschluss angeschaut werden können, habe ich noch nicht rausgelesen)
Gruss
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Wenn Du Dich fragst, woher der Name Kammerath kommt, dann
können selbst die besten Ahnenforscher Dir dies nicht so richtig
beantworten, denn Kammerath ist schon ein sehr spezieller
Nachname. |