26. Feb 2011 01:02
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Die 100 gefährlichsten Internet-Seiten - Abzocker aussperren

Liste der Abzockseiten beim VZBV
Liste der Abzockseiten beim VZBV
Über die Qualität der BILD-Zeitung lässt sich bekanntlich streiten – ein Lob muss man jedoch für die aktive Aufklärung der Bevölkerung gegenüber den zahlreichen Abzockern aussprechen. In der Ausgabe vom 26. Februar 2011 listet die BILD-Zeitung 100 aktuelle Abzockseiten. Ich könnte die Seiten jetzt auflisten, denke aber dass die Verbraucherzentrale in Hamburg Ihre Lister aktueller hält – weiter unten findet sich dennoch eine Liste, die das Sperren etwas vereinfacht, da man nicht alle Seiten abtippen muss.

Übersicht über aktuelle Abofallen (Verbraucherzentrale Hamburg)

Bei der Verbraucherzentrale finden sich auch weitere hilfreiche Informationen, wenn man z.B. bereits in die Falle getappt ist. Viele Menschen zahlen meiner Ansicht nach, da sie eventuell denken etwas illegales getan zu haben. Die Abzocker schalten auch bevorzugt Werbeanzeigen auf einschlägigen Seiten wie z.B. Streaming-Seiten, wo es kostenfrei aktuelle Kinofilme in Murks-Qualität zu sehen gibt.

Aus diesen Gründen macht es durchaus Sinn, die entsprechenden Seiten zu sperren. Eigentlich bin ich kein Freund von Sperrungen irgendwelcher Internetadressen. Wenn es jedoch an die persönliche Gesundheit geht, dann spricht m.E. überhaupt nichts dagegen – man hat es ja auch selbst in der Hand, welche Seiten man für seine Familie sperren möchte.Es gibt viele Möglichkeiten die Seiten für sich selbst zu sperren:

1. Eintragen in eine Sperrliste auf dem Router
2. Zufügen zur “hosts“-Datei unter Windows

Am Besten eignet sich Methode 1, denn hier ist ausgeschlossen, dass irgendwer im eigenen Netzwerk bzw. WLAN versehentlich in eine Falle tappt. Schneller geht jedoch Variante 2 – für Erstere kann man aber trotzdem die Liste hier unten verwenden – man muss nur die IP-Adressen entfernen.

Abzockseiten unter Windows sperren

Um die Seiten unter Windows zu sperren, tragen wir in die Datei “hosts” die gesamten Adressen ein und sagen Windows, dass nicht auf den Server der Abzocker zugegriffen werden soll, sondern auf den eigenen Rechner, der die Anfrage dann ablehnen wird (Sorry, ich schreibe ein wenig wie Peter Huth, damit es jeder versteht – Profis werden mich dafür entschuldigen).

Wir öffnen nun die Datei “C:/windows/system32/drivers/etc/hosts” mit dem Windows-Editor (Start-Ausführen: “notepad” – unter Windows Vista/7 bitte mit Rechtsklick: “Als Administrator ausführen” – sonst kann man die Datei nicht anpassen). Der folgende Inhalt wird dann in die Datei ganz am Ende eingefügt.

Anschließend die Datei speichern unter Windows sicherheitshalber das System neu starten. In Zukunft erhält man dann von seinem Browser nicht mehr die Abzockseite, sondern nur einen Fehler, dass die Seite nicht gefunden wurde oder nicht reagiert. Wem das nicht gefällt, der tauscht einfach die “127.0.0.1” gegen die “198.81.129.125” (Startseite der CIA) oder die “80.245.147.47” (Startseite des BKA).

Abzockseiten sperren unter Mac OSX, Linux, Android etc.

Der Vorgang ist identisch mit dem unter Windows – wie oben beschrieben – jedoch ist die Datei an einem anderen Ort auf der Festplatte. Wo die Datei auf eurem Betriebssystem ist, erfahrt Ihr hier: Hosts-Datei (Wikipedia).

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