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hier automatisch wieder abgemeldet. Internet (31) Technik (28) Programmierung (13) Linux (10) OpenWrt (5) Sonstiges (5) WLAN (5) Web Analytics (3) Weiterempfehlen « Weltweit mobiles Internet » (09.06.2011 00:01) Seitdem das mobile Internet aufgekommen ist, besteht bei den Menschen besonders das Bedürfnis weltweit in den Genuss dieser Vorteile zu kommen. Was bedeutet aber weltweites mobiles Internet? Wo gibt es das und vor allem was kostet es? Diese Fragen möchte ich einmal klären. Zunächst müssen wir jedoch mit ein paar Vorurteilen aufräumen. Das Mobilfunknetz, welches wir gemeinhin als Handy-Netz kennen, bezeichnet primär die Netztechniken GSM, UMTS und LTE. Letzteres ist häufig auch als 3G bekannt, da es die 3. Generation von Mobilfunknetzen darstellt. LTE wird als 4G bezeichnet, also die 4. Generation der Netztechnik. Geht man also in Deutschland, Österreich oder der Schweiz in einen sog. Handy-Laden, dann erhalten wir dort eine SIM-Karte (eigentlich müsste es richtig "SI Modul" heißen, denn SIM steht für Subscriber Identification Module, also Abonnenten-Identifikationsmodul wenn man so will). Diese SIM erlaubt uns nun im Heimatland und häufig auch im Ausland in GSM und UMTS Mobilfunknetzen zu telefonieren. Solche GSM bzw. UMTS oder LTE SIMs und die entsprechenden Telefone wie Android-Smartphones, iPhones, Nokia oder Motorola Telefone haben jedoch, entgegen weitläufiger Meinung, nicht die Möglichkeit direkt Verbindungen untereinander aufzubauen, ohne dass eine Basisstation bzw. eine Mobilfunkantenne dazwischen liegt und können auch keine direkte Verbindung zu Satelliten aufbauen. Dies führt dazu, dass zwei iPhones in der Wüste nicht miteinander telefonieren können und dass man auf hoher See oder bei einer Überquerung des Ärmelkanals zwischen Calais und Dover nicht mit dem Telefon telefonieren oder auf das Internet zugreifen kann. Die folgende Karte zeigt die weltweite GSM (Orange) und UMTS (Gelb) Netzabdeckung. Mit einem Klick auf die Netzabdeckungskarte kann man diese vergrößern. Beim Ein oder Anderen mag' es einen Aha-Effekt geben. Fachpersonal wird hier wieder einmal einen ernüchternen Blick auf die aktuelle weltweite Lage erhalten. Neben dem Süd- und Nordpol, die wohl aus wirtschaftlichen Gründen nie durch GSM, UMTS oder LTE erschlossen werden, sieht man auch dass sowohl Afrika, das russische Hinterland, China und weite Teile Nord- und Südamerikas eben keine GSM und schon gar keine UMTS Netzabdeckung besitzen. Hier wird man auf seinem iPhone einfach nur links oben den Hinweis "Kein Netz" bekommen - eine Vorstellung, die uns in Europa und den U.S.A. eigenlich bisher völlig unbekannt ist. Wer sich noch an die Anfangszeiten von GSM und dem mobilen Internet Ende der 1990er Jahre erinnert, kennt dies nur zu gut. Auch in Europa gab' es damals noch große Lücken. Als Fazit kann man hier also festhalten: Mit einem gewöhnlichen Mobiltelefon kann man zwar an vielen Orten auf der Welt telefonieren, aber eben, wenn nicht sogar vor allem, nicht weltweit. Das ist aber zum Thema "Weltweites mobiles Internet" noch nicht der Weißheit letzter Schluss und wie man wirklich weltweit mobil ins Internet kommt, erfährt man im nachfolgenden Abschnitt "Weltweites mobiles Internet mit Satellitenkommunikation". Vorerst wollen wir jedoch einmal einen Blick darauf werfen, wie man denn in den abgedeckten GSM Gebieten mobil ins Internet kommt und was das dann vor allem kostet. Weltweites mobiles Internet in GSM und UMTS NetzenBefassen wir uns ein wenig näher mit den Möglichkeiten der global existierenden GSM, UMTS und LTE Netze und betrachten wir einmal, wieso es überhaupt möglich ist mit einer deutschen SIM-Karte auch im Ausland wie z.B. in Spanien, Großbritannien, Italien, der Türkei oder den USA zu telefonieren und im Internet zu surfen. Grundsätzlich funktioniert das so, dass das Mobilfunknetz vor Ort - also z.B. Movistar auf Mallorca - zunächst die Verbindungsanfrage des Telefons erhält. Während dieser Verbindungsabfrage stellt das dortige Netz fest, dass die IMSI (International Mobile Subscriber Identity zu Dt. internationale mobile Abonnenten-Identifikation) mit 262 beginnt, was bedeutet dass es sich um eine deutsche SIM Karte handelt. Darauf folgt dann eine zweistellige Nummer, die das deutsche Heimnetz identifiziert. Hier gibt es z.B. 262 01 für die Telekom, 262 02 für Vodafone oder 262 07 für O2 Germany. Mit dieser Information weiß das dortige Netz - im Beispiel Movistar - dass ich mit meiner 262 07 zu O2 Germany gehöre und kann das Home Location Register (kurz HLR) von O2 Germany befragen, ob ich für Movistar zugelassen bin und wenn ja nach welcher Abrechnungsmethode und mit welchen Diensten. Wenn ich freigeschaltet bin, kann ich anschließend die Dienste nutzen und werde über O2 Germany bzw. meinen heimischen Anbieter (z.B. Swisscom in der Schweiz) abgerechnet - meine Daten werden dann im spanischen Base Station Controller (kurz BSC und zu dt. Basisstations-Steuereinrichtung) im sog. Visitor Location Register (kurz VLR zu dt. Besucherortsregister) zwischengespeichert. Dieses Verfahren nennt man dann Roaming oder auf Deutsch "Rufbereichswechsel" und ich bin ein rufbereichswechselnder Teilnehmer (engl. Roaming Subscriber). Das war jetzt auch nur ein kurzer Abriss der Details zum Roaming-Verfahren bei GSM, UMTS und LTE, wie das Verfahren wirklich funktioniert und wer sich damit detailliert ausseinandersetzen möchte, für den ist das Buch "Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme: UMTS, HSDPA, und LTE, GSM, GRPS und Wireless LAN" eine absolute Pflichtlektüre. Ich habe es selbst gelesen und verwende es immer wieder gerne als Nachschlagwerk. Roaming ist eine tolle Sache, hat jedoch bedauerlicherweise derzeit noch einen gravierenden Nachteil: Es ist recht teuer im Vergleich zu den Preisen beim heimischen Anbieter. Die Preise für mobiles Internet über Roaming sind oft 10 bis 100 mal so hoch wie zu Hause. Man muss sich zwinged vorher bei seinem Anbieter informieren, was das mobile Internet im jeweiligen Reiseland kostet. Wer Rundreisen macht, muss demzurfolge eine ganze Preisliste mit sich herumschleppen und immer darauf achten, was es jetzt gerade im aktuellen Netz und Land kostet. Die Alternative zum GSM/UMTS Roaming: SIM Karten vor Ort kaufenVielflieger und Menschen mit doppeltem Wohnsitz wissen es schon lange: Es lohnt sich im Urlaubsland vor Ort eine SIM Karte zu kaufen. In einigen Ländern wie z.B. in Großbritannien ist es sogar bedeutend günstiger als daheim. Die wichtigste Voraussetzung hierfür ist, dass das eigene Mobiltelefon wie z.B. das iPhone keinen SIM Lock hat und für alle Netze genutzt werden kann. An großen Flughäfen wie z.B. London Heathrow finden sich aus diesem Grunde SIM Karten-Automaten, welche nahezu alle SIM Karten lokaler Anbieter wie O2 UK oder Vodafone UK bereitstellen. Diese SIM-Karten-Automaten erfreuen sich enormer Beliebtheit und ich kann solche Automaten nur wärmstens empfehlen. Ich selbst kaufte bereits 2 mal SIM Karten an einem solchen Automaten und es gibt dabei überhaupt nichts zu beanstanden. Man sollte ich nur zu Hause rechtzeitig über die Tarife informieren. Die SIM Karten laufen dann alle als Prepaid- bzw. Auflade-Karten (in Großbritannien weitläufig als "Pay as you go" bekannt). Eine solche ausländische SIM-Karte muss man dann bedauerlicherweise eben vor Ort in sein Telefon stecken. Dies bedeutet natürlich, dass man in jedem Reiseland wieder seine SIM-Karte wechseln muss und dann auf der anderen Rufnummer nicht mehr erreichbar ist bzw. nur über die Mailbox oder sehr teure Rufumleitungen. Möchte man lediglich mit seinem Notebook bzw. Laptop im Ausland surfen, dann lohnt es sich durchaus einen sog. Surfstick ohne SIM-Lock zu kaufen und diesen in sein Notebook zu stecken. Ein Surfstick sieht aus wie ein USB-Stick, beherbergt jedoch einen GSM, UMTS und mittlerweile auch LTE Chipsatz, welcher es dem Computer ermöglicht sich in das Mobilfunknetz einzubuchen. Der Vorteil: Man bleibt auf seinem Mobiltelefon unter der heimischen Rufnummer erreichbar und kann mit dem Surfstick und seinem Notebook mit der ausländischen SIM-Karte ins Internet. Wer sich einen solchen USB Surfstick anschaffen für mobiles Internet im Ausland möchte, dem empfehle ich diesen Surfstick Preisvergleich.
Auch hier gilt jedoch, dass die Netzabdeckung nicht 100% entspricht und es durchaus einige Funklöcher gibt. Die Grün (guter Empfang), Blau (mittelmäßiger Empfang) und Rote (schlechter Empfang) Karte zeigt die Netzabdeckung von Vodafone ES auf Mallorca (Vergrößern durch Klick auf die Karte), dem Lieblingsurlaubsort der Deutschen. Eindeutig zu Erkennen ist die hohe Anzahl schwach abgedeckter Gebiete und Funklöcher im Nordwesten der Insel, wo sich das Gebirge befindet. Genau hier, an den schönsten Orten der Insel, sowie an den darunterliegenden Stränden ist die GSM/UMTS/LTE Netzabdeckung nur sehr schwach oder gar nicht vorhanden. Wer ausgedehnte Wanderungen oder riskante Bergstiege plant, der sollte sich intensiv mit dem nachfolgenden Abschnitt "Satellitenkommunikation" befassen, in welchem ich die Möglichkeit wirklich weltweit das mobile Internet zu nutzen erläutern möchte. Weltweites mobiles Internet mit Satellitenkommunikation
Betrachten wir die geläufigsten weltumspannenden Satellitenkommunikationssysteme und fangen wir bei dem Kleinsten an. Thuraya SatellitenkommunikationsnetzDas Thuraya-Netz deckt derzeit Teile Europas, Afrikas, des Nahen Ostens sowie Asiens und Australiens ab. Das Produkt Thuraya IP stellt ein Satellitenmodem mit Übertragungsraten von bis zu 384 Kbit/s dar. Das ist immerhin schneller als EDGE im GSM Netzwerk, welches lediglich 300 Kbit/s erlaubt. Aber natürlich langsamer als HSDPA mit 7.200 Kbit/s oder DSL mit 16.000 Kbit/s. Ganz zu Schweigen von EuroDOCSIS 3.0 Kabel-TV-Anschlüssen mit 120.000 Kbit/s. Für mobiles Internet sind 384 Kbit/s insbesondere Wem das zu teuer ist und wer wirklich nur seine E-Mails braucht oder einen PDA bzw. ein Android Smartphone per USB verwenden möchte, der kann sich durchaus auch ein Thuraya XT Mobiltelefon zulegen, welches bereits mit einem E-Mail Client daher kommt. Alternativ kann man sich auch ein Thuraya SO-2510 zulegen. Beide Telefone erreichen jedoch nur 60 Kbit/s Download und 15 Kbit/s Upload, was immerhin schneller als ein 56 Kbit/s Modem und GPRS (ebenfalls 56 Kbit/s ohne Bündelung) ist. Mit den Telefonen gibt es jedoch auch Prepaid SIM Karten. Die Minutenpreise liegen hier bei etwa $1.49/Min. Innerhalb des Thuraya-Netzes telefoniert man für $0.99 untereinander. Selbstverständlich sind das Thuraya IP und die Thuraya Telefone sowie deren Gebühren keine Schnäppchen. Nichts desto trotz muss man jedoch sagen, dass insbesondere das Thuraya IP Modem mit einer wirklich guten Geschwindigkeit auch einen akzeptablen Preis aufweist. $3.700 für das Modem und $550 Dollar für den günstigsten Einsteigerpreis ist wirklich in Ordnung für eine extrem hochwertige und mit 1,39 kg extrem portable Satellitensendeanlage.
In Nord- und Südamerika ist man mit Thuraya Empfangsgeräten aufgeschmissen. Entwickelt wurde das System vor allem eben für den arabischen Raum und in den Wüstengebieten ist es für Reporter, Mediziner, Militär und sonstiges Personal ein hilfreicher Begleiter. Wer sich bei der Thuraya Netzabdeckungskarte übrigens fragt, wo denn bitte Thuraya-1 abgeblieben ist, dem sei gesagt, dass der Satellit der Baureihe Boeing 702 von unerwarteter Alterung der Sonnenreflektoren betroffen war und damit mit der Zeit immer weniger Leistung hatte. Er wurde dann schlussendlich in den Friedhofsorbit katapultiert und seine Dienste werden jetzt durch Thuraya-2 und Thuraya-3 betrieben. Das GlobalStar Netzwerk
Da die Kommunikation der GlobalStar Satelliten unterinander nicht möglich ist, benötigen diese immer eine Basisstation. Je Abschnitt auf dem Globus gibt es dann auch einen entsprechenden GlobalStar Partner, welcher die entsprechende Bodenstation zur Kommunikation bereitstellt, die Geräte vertreibt und die Abrechnung mit den Kunden durchführt. In Europa sind das die Unternehmen ELSACOM und GlobalStar Europe. Sucht und recherchiert man ein wenig nach beiden Unternehmen im Internet, wird man feststellen, dass ein paar Insolvenzen bereits vorlagen. Das ist nicht weiter schlimm, da der Betrieb von Satellitennetzwerk nicht sehr gewinnbringend ist. Man muss sich jedoch keine Sorgen machen: Bisher musste kein Anbieter sein Netz mit mehr als 100.000 Nutzern vorzeitig außer Betrieb nehmen.
Unbegrenzter Datentransfer kostet 34,99 € pro Monat - ein absolutes Schnäppchen. Diese Preise gelten jedoch nur im Bereich der EU. Begibt man sich in ein anderes von GlobalStar versorgtes Gebiet ist ein anderes Unternehmen zuständig und dann fallen Roaming-Gebühren an, denn bei GlobalStar ist wie bereits erwähnt je Region ein anderes Unternehmen zuständig und man geht immer über eine Basisstation in der Nähe. Die GlobalStar Satelliten ersetzen also das, was bei GSM der Base Station Controller (kurz BSC) ist. Für alles andere braucht der Satellit seine Bodenstation. GlobalStar ist sehr günstig, bietet diesen Preis jedoch nur in Europa für den europäischen Raum an. Das hat dann natürlich nicht wirklich viel mit Weltweit zu tun, ist jedoch eine gute Alternative für Gebiete, die durch GSM und UMTS Netzbetreiber nicht abgedeckt werden. Es gibt auch ein paar EU Netzbetreiber, die Roaming-Abkommen mit GlobalStar haben, sodass man seine normale SIM Karte auch in ein GlobalStar Telefon wie dem GSP-1700 stecken und lostelefonieren oder surfen kann. Über die Preise sollte man sich dann natürlich gesondert informieren und diese dürftig auch nicht so günstig ausfallen. Mobiles Internet über Inmarsat
Das Equipment, welches Inmarsat bereitstellt, ist wirklich erstklassig. Es gibt gleich mehrere Varianten von IP Terminals und Modems. Vom einfachen Modem mit USB, Bluetooth und Ethernet bis hin zu Sat-Modems mit integriertem WLAN-Router. Alle zusammen hochtransportabel, klein und leichtgewichtig. Mit seinem BGAN (Broadband Global Area Network) bietet Inmarsat mit 492 Kbit/s eine sehr gute Geschwindigkeit (Inmarsat BGAN Standard IP). Nochmal zum Vergleich: EDGE bei GSM bietet 300 Kbit/s und HDSPA 7.200 Kbit/s. Inmarsats BGAN liegt also leicht über EDGE. Thuraya IP hatte, wie oben genannt, auch etwa 400 Kbit/s. Beide Anbieter liegen also auf gleicher Höhe, wobei Inmarsat hier klar die bessere Netzabdeckung bietet. Laut der BGAN Spezifikation von Inmarsat werden bei dem im nachfolgenden Video vorgestellten Terminal auch alle Betriebsysteme (Windows, Mac OS und Linux) unterstützt. Das Gerät verfügt zudem über Ethernet, was zur Folge hat, dass absolut alle Netzwerkgeräte damit weltweit ins mobile Internet kommen. Mit den mit WLAN ausgestatteten Geräten (siehe Ende des Videos rechts) würden auch Android Smartphones und iPhones problemlos über WLAN in das Satellitennetzwerk kommen und dort alle Dienste verwenden können. Das Herunterladen eines Musiktitels bei iTunes (ca. 3 Megabyte) würde hierüber lediglich 50 Sekunden in Anspruch nehmen. Das im Video verwendete Gerät EXPLORER 500 der Firma Thrane & Thrane erreicht auch maximal 492 Kbit/s und der Neupreis des Geräts beträgt 2.925,00 € bei CPN Satellite Services, einem Inmarsat Bronze Service Provider. Die passende SIM Karte bietet die Firma auch direkt an - inkl. sämtlicher Vertragsformalitäten. Neben der Grundgebühr von 35,11€ pro Monat zahlt man pro Megabyte nach aktuellem Stand 7,08€. Für eine so hohe Bandbreite ein durchaus fairer Preis und günstiger als so manche Roaming-Gebühen deutscher GSM-Anbieter im Ausland. Bedenkt man, dass Inmarsat hier pro Gigabyte 7.080,- € haben möchte, dann fällt mir auf Anhieb so mancher Bericht über Reisende ein, die eine höhere Mobilfunkrechnung aus dem Ausland mitbrachten. Gegenüber Thuraya spart man hier, wenn man wirklich nicht so viele Daten benötigt. Wer jedoch stationär Satellitenempfang benötigt, der kommt mit der $9.999,- Flatrate von Thuraya bedeutend günstiger, denn das entspricht gerade mal 6.810,38 € und verfügt über keinerlei Volumenbeschränkung bzw. zusätzliche Abrechung über Volumengrenzen. Erwähnen muss man an dieser Stelle auch das IsatPhone Pro für 689,00 €, welches es ebenfalls bei den üblichen Inmarsat-Händlern gibt. Über die Inmarsat Isatphone Pro Händlersuche findet man auch den Händler seines Vertrauens. Es handelt sich hierbei um ein sehr modernes und vor allem sehr beliebtes Satellitentelefon, welches ebenfalls über USB verfügt und Datenraten bis zu 20 Kbit/s erreichen kann. Zusätzlich kann man dem Telefon über das Internet über den Dienst "Web message-to-IsatPhone Pro" kostenfrei Textnachrichten zukommen lassen. Die Preise für die Internetnutzung auf dem IsatPhone Pro liegen irgendwo zwischen 0,70 € bis 0,90 €. Wer jedoch primär die Internetverbindung nutzen möchte, der sollte her zu den BGAN Terminals greifen. Nichts desto trotz ist das IsatPhone extrem beliebt und sehr weit verbreitet. Wer in die Satellitenkommunikation einsteigen möchte, der kann das mit einem IsatPhone und einer Inmarsat-Prepaid-Karte sofort und umgehend tun. Beachten muss man nur, dass man mit den Inmarsat-Prepaid SIM Karten nicht in den U.S.A. telefonieren darf - wer das IsatPhone dort verwenden möchte, braucht eine Vertrags-SIM. Ansonsten kann man dem Produktvideo recht geben: Inmarsat ist schon eines der am meisten verwendeten Satellitennetzwerke und bietet in Puncto Breitband auch tolle Leistungen. Besonders spannend ist natürlich der Preis des IsatPhone Pro, der deutlich günstiger ist als die Preise anderer gängiger Sat-Telefone - ausgenommen GlobalStar. Gegenüber GlobalStar hat Inmarsat jedoch mehrere Vorteile, wozu primär die Tatsache zählt, dass es kein Roaming gibt und die Preise wirklich weltweit im gesamten Inmarsat-Netzwerk gelten. Weltumspannendes mobiles Internet über Iridium
Ein weiterer großer Vorteil des Iridium Satellitenkommunikationssystems besteht darin, dass Gespräche bzw. Verbindungen der Iridium Teilnehmer untereinander direkt über die Satelliten mit dem sogannten Inter-Satellite-Link (kurz ISL) möglich sind. Während z.B. GlobalStar immer eine Bodenstation in Sichtnähe des aktuellen Satelliten benötigt, funktioniert Iridium auch noch bei einem Ausfall großer Teile des Bodenkommunikationsnetzes. Iridium OpenPort wurde für die Schifffahrt entwickelt und bietet Bandbreiten mit bis zu 128 KBit/s an. Der Anschaffungspreis für eine solche Anlage liegt bei 5.179,- € (erhältlich bei m-cramer Satellitenservices). Die Nutzungspreise von OpenPort liegen bei etwa $5,00 pro Megabyte. Dazu muss man jedoch sagen, dass die OpenPort Sendeanlagen recht groß sind und in Sachen Mobilität nicht mit Geräten wie dem EXPLORER 500 für Inmarsat mithalten können. Der Gigabyte kostet über OpenPort also etwa $5.000,- (entspr. 3.408 €) und ist damit günstiger als Inmarsat, bietet jedoch auch nur 1/4 der Geschwindigkeit und erfordert eine größere und teurere Sendeanlage. Als Alternative bietet sich hier dann wieder das Einwählen mit einem Iridium-Satellitentelefon wie dem Iridium 9555 an. Dieses verfügt über einen USB-Anschluss, mit welchem eine Einwahl über das Iridium-Netzwerk möglich ist. Von Iridium genannte Datenraten mit einem Iridium-Telefon betragen bis zu 10 Kbit/s und werden mit 2,26€ pro Minute abgerechnet, wenn man sich einen 75 Minuten Prepaid-Voucher kauft. Gegenüber Inmarsat bietet Iridium zwar eine bessere Netzabdeckung an, kann aber bei den Datenraten überhaupt nicht mithalten. Dennoch muss man eingestehen, dass Iridium das einzige Kommunikationsnetz auf der Welt ist, welches wirklich weltweites mobiles Internet ermöglicht und das lückenlos. Weltweit mobiles Internet mit lokalen WLAN HotSpotsBefassen wir uns im letzten Abschnitt einmal mit der günstigsten Methode international das mobile Internet zu nutzen: lokale WLAN HotSpots. In vielen Hotels, Starbucks Cafes und Mc Donald's Restaurants gibt es heute kostenfreien WLAN Zugang. Bei diesen sog. HotSpots handelt es sich meistens um offene WLAN Netze, die man entweder kostenfrei oder gegen Bezahlung zeitlich begrenzt oder unbegrenzt verwenden kann.
Besonders interessant sind WLAN HotSpots in den ICEs der Deutschen Bahn, da man hier während seiner Reise auch mobil im Internet unterwegs sein kann. Bei den hohen Geschwindigkeiten des ICE um die 200km/h brechen Verbindungen über UMTS häufig ab. Die WLAN HotSpots in den InterCity Express Zügen bieten dann gewohnten Zugang. Neben der Tatsache, dass man über HotSpot WLAN Netzwerke im Internet surfen und seine E-Mails lesen kann, bieten diese auch die Möglichkeit sehr günstige Telefonate über Skype oder SIP-Anbieter (wie z.B. Sipgate) zu führen. Ich habe damit beispielsweise in den USA in einem Hotel mit schlechten GSM-Empfang stundenlang kostenfrei telefonieren können, indem ich auf dem Mobiltelefon einen SIP-Client verwendete, der von Sipgate eine deutsche Festnetzrufnummer besitzt und dann durch einen deutschen Festnetzanschluss mit Festnetz-Flatrate angerufen wurde. Man kann also internationale Gespräche zum Ortstarif führen. Das ganze funktioniert so, dass der Anrufer mit seinem Telefon eine deutsche Ortsrufnummer anwählt, diese landet auf dem Server des SIP-Anbieters (in meinem Falle Sipgate) und dieser vermittelt das Gespräch dann über das Internet weiter bis zu meinem Telefon in den USA. Alternativ kann man natürlich auch Skype verwenden, wenn beide Anschlüsse über die Software verfügen. Sowohl Skype als auch Sipgate bieten Anwendungen - zu Neudeutsch Apps - für das iPhone und Android Smartphones an. Fazit: weltweit mobiles InternetIm 21. Jahrhundert ist weltweites mobiles Internet Realität. Egal an welchem noch so entfernten oder verlassenen Ort wir uns aufhalten - eine Internetverbindung ist möglich. Gleichwohl dies an eben jenen schwierigen Orten durchaus gewisses Equipment und einen entsprechenden Geldbeutel voraussetzt. Das GSM und UMTS sowie LTE Netz bietet mittlerweile erschwingliche Preise, auch im Ausland eine gute Netzabdeckung und die Möglichkeit ausländische Prepaid SIM-Karten zu kaufen und für das mobile Internet zu nutzen. Satellitennetzwerke bietet auch in schwierigsten Situationen oder Gebieten einen Breitbandzugang, jedoch derzeit noch Preise die nur für wenige Menschen erschwinglich sind. Inmarsat ist hier, wie wir gesehen haben, absoluter Vorreiter in Sachen Netzabdeckung und Bandbreite. Man muss jedoch auch sagen, dass insbesondere Europa gegenüber den USA noch Einiges nachzuholen hat. Die Vielzahl unterschiedlicher Anbieter in den einzelnen Ländern sowie die damit verbundenen Roaming-Kosten hindern Europa in Sachen mobiles Internet am Wachstum. Während ein Amerikaner auf einer Reise von New York über Las Vegas nach Los Angeles durchgängig mit seinem Mobiltelefon zu seinem Wahltarif surfen kann, muss der Europäer auf zwischen Spanien und Großbritannien durch mehrere unterschiedliche Mobilfunknetze in den einzelnen Ländern wechseln und horrende Roaming-Kosten berückstichtigen. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft eine Konsolidierung des europäischen Mobilfunkmarkts stattfindet. Ebenfalls Hoffnung machen die gesunkenen Preise für die Satellitenkommunikation. Gleichwohl die Preise immer noch sehr hoch sind, sind sie dennoch in den letzten 10 bis 20 Jahren deutlich gesunken. Es ist gut möglich, dass Satellitenkommunikation bis zum Jahr 2030 für die breite Masse an Menschen erschwinglich wird und vielleicht sogar GSM/UMTS/LTE und Nachfolgenetze mit den Satellitennetzen verschmelzen oder gemeinsam operieren, sodass es egal ist wo wir sind, wenn wir auf das Internet zugreifen wollen. Der Werbeslogan "Internet wann und wo Du willst" wird dann vielleicht auch noch Realität - für heute bleibt er nur ein fiktiver Werbeslogan. Ich hoffe mit diesem Artikel ein wenig über weltweites mobiles Internet informiert zu haben und wünsche mir, dass meine Informationen insbesondere hinsichtlich der Preise so schnell wie möglich veraltet sind. Euch Lesern wünsche ich viel Spaß mit dem mobilen Internet, welches uns in Zukunft noch eine ungeahnte Fülle neuer Möglichkeiten und Dienste bieten wird. Dies ist erst der Anfang... Bücher zum Thema „Satellitenkommunikation“ Es sind eine Reihe interessanter Satellitenkommunikation-Bücher und Veröffentlichungen rund um das Thema „Satellitenkommunikation“ erschienen, wozu unter
Anderem „Satellitenkommunikation“ von Hans Dodel, erschienen bei
Springer Berlin Heidelberg für 99,95 €, zählt. Gut und empfehlenswert ist auch das 271-Seiten starke Buch „Satellitenkommunikation. Anwendungen, Verfahren, Wirtschaftlichkeit“ von Hans Dodel (erschienen bei Hüthig). Der Autor Hans Dodel bietet ein paar sehr hilfreiche Details zum Thema Satellitenkommunikation in seinem Buch, welches mit einem Preis von 29,74 € auch noch recht erschwinglich für ein Satellitenkommunikation-Buch ist. Wenn es um Satellitenkommunikation-Wissen geht sollte das Buch
„Satellitenkommunikation“ ebenfalls nicht ungenannt bleiben. Hans Dodel hat hier viele gute Informationen
über Satellitenkommunikation festgehalten. „Satellitenkommunikation“ wird
durch VMI Buch AG, Bonn herausgegeben, kostet
39,95 € und umfasst insgesamt 272
äußerst informative Seiten. Gleichwohl hier im Artikel Weltweit mobiles Internet und auch in anderen Artikeln zahlreiche Informationen über Satellitenkommunikation zu finden sind, empfiehlt sich immer ein Blick auf aktuelle Buchveröffentlichungen, da natürlich auch im Bereich Satellitenkommunikation sich die Dinge mit der Zeit ändern. Besonders empfehlen kann ich das Lesen auf dem Amazon Kindle, welches eine besonders angenehme Möglichkeit ist, Satellitenkommunikation-Bücher unterwegs zu lesen. 9 Besucher haben auch das gelesen 7 Besucher haben auch das gelesen 6 Besucher haben auch das gelesen 4 Besucher haben auch das gelesen 3 Besucher haben auch das gelesen 3 Besucher haben auch das gelesen Martine Roovers (25.11.2011 21:39) Nach vielen Empfehlungen zum Netz von Vodafone in Spanien setzt sich immer mehr der Anbieter Orange durch. Die Tarife sind günstiger und die Netzabdeckung besonders auf Gran Canaria ist deutlich besser. Habe die Spanien SIM von Prepaid-Global getestet ( http://www.prepaid-global.de/spanien-prepaid.html ) und war in Maspalomas. Verbindung war sehr gut und schnell... Du musst Dich lediglich mit deinem Benutzer über Facebook anmelden,
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in Ihren Bestandteilen somit teilweise Eigentum von Jan
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Open Source Lizenzen veröffentlicht wurden. Die Familie Kammerath besitzt
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dann auch eine E-Mail Adresse bei Kammerath.net oder Kammerath.com.
Wenn Du Dich fragst, woher der Name Kammerath kommt, dann
können selbst die besten Ahnenforscher Dir dies nicht so richtig
beantworten, denn Kammerath ist schon ein sehr spezieller
Nachname. |